Rückblick: Der Förderbescheid für die Schönherrfabrik
So war's:
Ein Stück sächsischer Industriegeschichte erhält Rückenwind: Am 11. August 2026 wurde in der Chemnitzer Schönherrfabrik ein Förderbescheid über 247.862 Euro aus dem Sonderprogramm Denkmalpflege des Freistaats Sachsen an die SCHÖNHERR WEBA GmbH übergeben.Nach der Begrüßung durch die beide Geschäftsführer Steve Tietze und Iris Fuchs, führte ein Rundgang durch das Gebäude 1, bei dem die geplanten Sanierungsmaßnahmen und die baukulturelle Bedeutung des historischen Fabrikgebäudes vorgestellt wurden. Vorgesehen sind die Sanierung der Fassade sowie die denkmalgerechte Aufarbeitung von Fenstern und Türen. Im historischen Treppenhaus werden unter anderem die Bleiglasfenster aufgearbeitet und weitere Fenster nach historischem Vorbild erneuert.
Staatsministerin Regina Kraushaar betonte bei der Übergabe die Bedeutung der Schönherrfabrik für die sächsische Industriegeschichte. Die Förderung trage dazu bei, das besondere Erbe zu bewahren und gleichzeitig eine zeitgemäße Nutzung zu ermöglichen.
Die Schönherrfabrik steht beispielhaft für den erfolgreichen Wandel eines historischen Industriestandorts zu einem lebendigen Quartier mit Gewerbe, Gastronomie, Dienstleistungen und Freizeitangeboten.
Mit der Sanierung von Gebäude 1 wird dieses bedeutende Zeugnis der Chemnitzer Industriegeschichte erhalten und zugleich fit für die Zukunft gemacht. Denkmalpflege bewahrt damit nicht nur Vergangenheit, sondern schafft Perspektiven für die Zukunft.